Ich bin heute auf eine Befragung aufmerksam geworden, die das ISP der FH Erfurt durchgeführt hat – zu finden unter: www.fh-erfurt.de/fhe/isp/

Befragt wurden über 50-Jährige in Gera und in Leipzig – etwa 850 Fragebögen wurden ausgewertet. Antworten zur finanziellen Situation, der Einschätzung des Gesundheitszustandes, der Wohnsituation und zu Wohn- und Servicewünschen, zum Wohnungssuchverhalten etc. geben Impulse zur Entwicklung von Wohnungs- und Serviceangeboten sowie zur Kommunikation.

Das Ergebnis ist zwar nicht überraschend, bestätigt jedoch die beobachteten Trends der letzten zwei Jahre. Z. B. haben im Bereich Service momentan nur 24‐Stunden-Notrufsysteme und Gesundheitsangebote (z.B. Massage, Fußpflege) eine größere Bedeutung.

Etwa 22% der Befragten wollen bzw. müssen in den kommenden 2 Jahren umziehen. Dabei wollen die Menschen in ihrem Wohngebiet bleiben. Alleinstehende bevorzugen 2-Zimmer-Wohnungen, Paare bzw. Familien bevorzugen 3- bis 3,5-Zimmer-Wohnungen. Über Angebote informieren sich Interessenten vorrangig in der Tageszeitung, 50- bis 60-Jährige auch verstärkt im Internet. Je älter, desto eher bevorzugen die Interessenten den direkten Kontakt mit dem Wohnungsunternehmen. Übrigens: Knapp 50 % von Hauseigentümern sind bereit in eine Mietwohnung zu wechseln!

Die Studie zeigt einmal mehr, dass die Gruppe der Älteren differenziert zu betrachten ist. Bezüglich des Alters ist das völlig logisch – liegt doch zwischen 50 und 80 Jährigen eine komplette Generation, die Lebenssituation zwischen 60 und 80 unterliegt einem starken Wandel. Spricht man seine Zielgruppe mit „Senioren“ an, sollte einem bewusst sein, dass sich erst die Altersgruppe 70+ angesprochen fühlt.

Quelle: www.fh-erfurt.de/fhe/isp/

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