Kennen Sie das auch? Heute erlebt: Ich rufe bei einer Wohnungsgesellschaft an: Am anderen Ende quält jemand gelangweilt den Namen des Unternehmens in sehr regionalem Tonfall heraus und fragt fast gähnend: „Was kann ich für Sie tun?“ Mir lag auf der Zunge: „Bitte tun Sie nichts für mich!“ Aber ich bin ja freundlich und verständnisvoll und bitte um Verbindung mit dem Chefsekretariat. Dort erwartet mich eine Dame, die mir ebenfalls bereits mit ihrem schwer genervten Tonfall klar macht, dass ich unerwünscht bin. Dabei habe ich mich noch gar nicht zu Wort gemeldet. Ich frage höflich, ob mein Angebot beim Chef angekommen sei – und genau das ist schon wieder zu viel: Ob ich wisse, wie viel Post jeden Tag käme und überhaupt, brauchen sie keine Angebote. Schließlich haben sie keine Probleme, keinen Leerstand und seien eines der besten Wohnungsunternehmen in Sachsen-Anhalt.

Tja, was soll man dazu noch sagen? IP

PS: Ein gutes Beispiel wie weit Selbstbild und Fremdbild manchmal auseinander liegen.

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